Wassermanagement Pilotprojekt: Verbessertes Extremereignis-Management durch ökosystemare Anpassung in Wassereinzugsgebieten

Das Projekt beugte vermehrten Schäden durch Hochwasser und Dürren in Wassereinzugsgebieten Thailands vor, die durch den Klimawandel verstärkt entstanden. Dafür setzte es mit den Partnern vor Ort ökosystem-basierte Anpassungsmaßnahmen (EbA) um. EbA-Ansätze wurden beispielhaft im Chi und Tha Di Einzugsgebiet getestet und die Erfahrungen in nationale Prozesse (z.B. nationale Anpassungsstrategie) und internationale Diskussionen eingebracht. Das Projekt nutzte bestehende Netzwerke im Partnerland und baute diese aus, um die Kooperation zwischen den für Klimaanpassungen zuständigen Behörden und den Behörden des Wassersektors zu verbessern.

Projektdaten

Länder
Thailand
IKI Förderung
3.348.000,00 €
Laufzeit
06/2013 bis 12/2017
Status
abgeschlossen
Durchführungs -organisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Politischer Partner
  • Ministry of Natural Resources and Environment (MoNRE) - Thailand
Durchführungspartner
  • Department of Water Resources (DWR), Ministry of Natural Resources and Environment (MoNRE) - Thailand
  • Khon Kaen University - Thailand
  • Royal Irrigation Department - Thailand
  • Walailak University

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Projekt abgeschlossen
  • Stakeholder-Plattformen, die die Planung und Umsetzung der Pilotprojekte begleiten, sind in den Pilotgebieten etabliert.
  • Umfassende Grundlagenstudie erstellt, die bestehende Anpassungspolitik und Ansatzpunkte für ökosystembasierte Anpassung in Thailand analysiert.
  • „1st Drone Pioneer Award“ in 2017 gewonnen, Drohneneinsatz diente zur besseren Planung der Maßnahmen und zur Schulung der Partner
  • Eine erfolgreiche Studienreise nach Deutschland wurde mit den thailändischen Partnern im Mai 2014 durchgeführt. Eine weitere, von den thailändischen Partnern eigenfinanzierte Studienreise erfolgte im Juni 2017 und wurde durch das Projekt inhaltlich ausgestaltet und begleitet.
  • Gemeinsam mit der Walailak Universität wurde mit der Einführung von Drohnentechnologie und der Nutzung von Fernerkundungsdaten im Juni 2016 eine Digitalisierungs- und Innovationsinitiative gestartet. Die Daten aus den Drohnenüberflügen wurden teilweise in die Vulnerabilitätsstudien und Maßnahmenplanung integriert. Zudem werden die Luftaufnahmen genutzt, um die komplexen Zusammenhänge zwischen Wasser, Land/ Landnutzung), Landwirtschaft, Infrastrukturmaßnahmen und die Einflüsse auf ökosystemare Dienstleitungen visualisiert darzustellen.
  • Die Walailak Universität hat das Thema Digitalisierung und Drohnentechnologie, aufbauend auf die im Projekt gewonnenen Erfahrungen, seit 2017 in den Lehrplan des Bachelor of Science Progam in Environmental Science and Technology aufgenommen und bietet einen Kurs zu „Remote Sensing and Environmental Database – ESI-231“ an.

 

Letzte Aktualisierung:
04/2025

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Videos zum Projekt

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