Mobilisierung privater Investitionen zur Umsetzung von Nationalen Klimaschutzbeiträgen und Niedrigemissionsstrategien

Die Umsetzung der Pariser Klimaziele hängt maßgeblich von der Bereitstellung der notwendigen Finanzressourcen ab. Das Projekt unterstützt die Mobilisierung privater Investitionen zur Umsetzung der nationalen Klimaschutzbeiträge und Niedrigemissionsstrategien (LEDS) in den Partnerländern. Dazu berät es öffentliche und private Akteure. In ausgewählten Sektoren werden klimafreundliche Investitionspläne ausgearbeitet und bestehende Pläne verbessert. Parallel adressiert das Projekt Investitionsbarrieren, indem es die Partnerländer bei der Erstellung von politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen sowie Finanzinstrumenten unterstützt. Durch ein vermindertes Investitionsrisiko und die Gestaltung von Anreizmechanismen werden Voraussetzungen für private Investitionen zur NDC-Umsetzung verbessert. Die LEDS Global Partnership bietet relevanten Akteuren zudem ein Forum, um sich über Lernerfahrungen auszutauschen und erfolgreiche Ansätze zu replizieren.

Projektdaten

Länder
Bangladesch, Dominikanische Republik (Dom Rep), Äthiopien, Kenia, Peru, Philippinen, Vietnam
IKI Förderung
5.741.509,00 €
Laufzeit
04/2017 bis 02/2025
Status
laufend
Durchführungs -organisation
SouthSouthNorth
Politischer Partner
  • African Group of Negotiators (AGN)
  • Department of Energy (DOE) - Philippines
  • Department of Environment, Forestry and Fisheries (DEFF) - South Africa*
  • Department of Forestry, Fisheries and the Environment (DFFE) - South Africa
  • Ministry of Energy and Mines - Dominican Republic
  • Ministry of Environment, Natural Resources and Regional Development Authorities - Kenya
  • Ministry of Environment (MINAM) - Peru
  • Ministry of Industry and Trade (MOIT) - Viet Nam
  • Ministry of Planning and Investment - Viet Nam
  • Ministry of Water, Irrigation and Electricity (MoWIE) - Ethiopia
  • Sustainable and Renewable Energy Development Authority (SREDA) - Bangladesh

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

    Bangladesch:
    • Das Projekt unterstützte die Erschließung von Investitionen und die Integration von Solarbewässerungspumpensystemen (SIP) in das nationale Stromnetz durch das SIP-Priorisierungstool, um die Standortauswahl für neue Projekte zu steuern. Das Projekt wurde auch in einem Webinar (siehe Link unten) in Zusammenarbeit mit der Asia Low Emissions Development Strategies (LEDS) Partnership vorgestellt.
    Peru:
    • Der Investitionsfahrplan wurde dem Begünstigten im Umweltministerium (MINAM) übergeben, gefolgt von einem Workshop, um die Ergebnisse den wichtigsten Interessengruppen vorzustellen.
    Dominikanische Republik:
    • Das Projekt hat den Investitionsmobilisierungsfahrplan fertiggestellt, der sich auf die Mobilisierung von Investitionen für Energieeffizienz und saubere Energietechnologien konzentriert und auf der in den letzten drei Jahren geleisteten Arbeit des Engagements und Wissensmanagements im Land aufbaut.
    Philippinen:
    • Das Projekt stellte den Investitionsmobilisierungsfahrplan für die Philippinen fertig, der Leitlinien für die Umsetzung von Maßnahmen bietet, um Kapital des Privatsektors in vorrangige saubere Energiesektoren auf den Philippinen zu lenken.
    Vietnam:
    • Das Projekt hat den Investitionsmobilisierungsfahrplan für Vietnam fertiggestellt, der als Leitfaden für Umsetzungsmaßnahmen dienen kann, um Kapital aus dem Privatsektor in vorrangige Sektoren für saubere Energie in Vietnam zu lenken.
    Kenia:
    • Das Energieministerium hat im Juni 2021 offiziell den Masterplan für Ethanol-Kochbrennstoffe angenommen.
    Äthiopien:
    • Das Projekt veröffentlichte einen Mini-Grid-Investitionsfall für ein Pilotprogramm mit 11 Standorten. Das Projekt kofinanzierte außerdem das NDC Partnership Climate Action Enhancement Package-Projekt zur Entwicklung einer Finanzierungsstrategie für den netzunabhängigen Energiesektor in Äthiopien. Das Projektteam führte mehrere Stakeholder-Interviews und erstellte eine Konzeptnotiz, die sich auf drei Ansätze konzentriert, nämlich: (i) eine Überprüfung des förderlichen Umfelds unter Verwendung eines neuen Weltbankrahmens, (ii) Motivation für die Einführung eines Wasser-Energie-Nahrungsmittel-Nexus-Ansatzes für den netzunabhängigen Sektor und (iii) die Bildung eines Stiftungsfonds zur Bewältigung der Off-Grid-Sektoren -Netzfinanzierungslücke.
    Andere:
    • Seit 2021 unterstützt das Projekt den Entwicklungsland-Co-Vorsitz des Green Climate Funds durch die Erstellung von Zusammenfassungen, Zuarbeit für Konsultationstreffen, Vorbereitung von Sitzungen, Koordinierungsleistungen bei verschiedenen GCF-Kommittees und innerhalb der African Group of Negotiators (AGN) und der Steuerung und Evaluation von Entwicklungslandeinreichungen. In diesem Zuge konnte das Projekt 2022 signifikante Beiträge zur Konsensfindung im Verwaltungsrat bezüglich des aktualisierten Akkreditierungsrahmens und des Arbeitsplans des Verwaltungsrats leisten. Highlights der GCF-Unterstützung 2023 waren die Verabschiedung des GCF Updated Strategic Plan (2024-2027) sowie der Abschluss des 2. GCF-Wiederauffüllzyklus.

Letzte Aktualisierung:
03/2025

Legende:

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Meldungen zum Projekt

Workshopteilnehmende; Foto: © GIZ
15.10.2018

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